|
Schulfähigkeit - eine Kriterienliste - Erarbeitet von der Gesamtkonferenz der GS Weitefeld |
|
Die Liste der Kriterien ist eine Richtschnur, keine Mindestanforderung. Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder beobachten und um die jeweiligen Fähigkeiten wissen. Manches Kriterium ist sicherlich nicht erfüllt, aber kein Grund für spontanes Engagement. Sprechen Sie mit den Erzieherinnen und Erziehern in den Kindergärten und -tagesstätten. Führen Sie kein Trainingslager mit Schwerpunkten durch. - Fördern Sie Ihr Kind, fordern Sie es, aber überfördern und überfordern Sie es nicht ! Manches kann von Ihrem Kind auch nicht geleistet werden. Sprechen Sie dies bei der Anmeldung an der Grundschule an. |
|
|
|
|
|
|
Grundschule Weitefeld Weitefeld, 06-05-2004 Übergang vom Kindergarten in die Grundschule Grundlagenpapier zur Diskussion von Standards - erarbeitet von der Gesamtkonferenz der Grundschule Weitefeld - Die Gesamtkonferenz unserer Schule hat sich mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule befasst und dabei einige wichtige Aspekte beleuchtet. Rückblickend auf die Kindergartenzeit wurden positive wie auch negative Erfahrungen angedeutet, die sicherlich auch der unterschiedlichen Wahrnehmung unterliegen. Insgesamt aber wurde festgestellt, dass die Kinder auf die Schule vorbereitet werden und sind. Auf Grund der Erfahrungen hat die Gesamtkonferenz einen Kriterienkatalog erarbeitet, der als zu erreichende Standards gedacht ist, die weitestgehend erfüllt sein sollten. Bei Differenzen wünscht sich das Kollegium ein Gespräch zwischen Kindergarten und Schule. Dabei sollen und müssen selbstverständlich die Vorschriften zum Datenschutz und Persönlichkeitsrecht gewahrt werden. Besondere Bedeutung haben diese Gespräche und Informationen aber für uns als aufnehmende Schule dahingehend, dass dem Kind frühstmöglich eine angemessene und hilfreiche Förderung zuteil werden kann. Den Begriff der Schulfähigkeit haben wir in Unterkategorien eingeteilt und diese dann durch Hinweise erläutert. Diese Kategorien und Hinweise stellen einen Standardkatalog dar, den es auch zu diskutieren gilt.
Standards für den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule Weitefeld - SCHULFÄHIGKEIT Emotionale Schulfähigkeit Das Kind fühlt sich an Orten außerhalb des Elternhauses wohl. Die Loslösung von den Eltern ist problemlos möglich. Frustrationen und Enttäuschungen können ertragen werden. Ebenso wird Freude empfunden.
Medizinische Schulfähigkeit Diese wird durch den Schularzt in der amtlichen Untersuchung festgestellt.
Kognitive Schulfähigkeit Das Kind kennt die Farben und kann sie konkret benennen. Das Kind hat eine Zahl- und Mengenvorstellung entwickelt. Das Kind ist in der Lage, auditiv und visuell differenziert wahrzunehmen. Das Kind erkennt Strukturen und kann Dinge ordnen und sortieren. Das Kind ist in der Lage zuzuhören. Das Kind ist in der Lage Reihenfolgen und Abläufe einzuhalten. Das Kind kann zu einem Bild angemessen sprechen. Das Kind spricht in ganzen Sätzen.
Motorische Schulfähigkeit Das Kind ist in der Lage Werkzeuge (z. B. Stift, Schere) richtig zu halten und diese zielgerichtet zu benutzen. Die Formengrenzen werden beim Ausmalen eingehalten. Das Arbeiten an Vorgaben ist möglich. Der Umgang mit Kleber in fester als auch flüssiger Form ist vertraut. Das Kind schließt einen Reißverschluss selbstständig. Das Binden der Schuhe ist möglich. Das Kind beherrscht seinen Körper in Bezug auf Gleichgewicht und Koordination der Bewegungen, es nimmt seinen Körper wahr.
Soziale Schulfähigkeit
Das Kind löst sich von seinen bisher vertrauten Personen (Eltern, ErzieherInnen). Die Selbstwahrnehmung ist entwickelt. Rücksichtnahme ist situativ und personell möglich. Umgangsformen sind dem Kind vertraut und werden weitestgehend eingehalten. Gesprächsregeln sind bekannt und werden beachtet. Das Eigentum anderer wird respektiert. Das Kind kann sich selbst steuern, es ist selbstständig und nicht vom Lob von Bezugspersonen abhängig. Das Kind kann mit anderen Kindern umgehen (spielen, sprechen). Angefangene Dinge werden zu Ende geführt – wenn auch nicht sofort, dann zu einem späteren Zeitpunkt. Hilfe geben und nehmen ist dem Kind möglich. Informationen aus der Gruppe werden selektiert. nach oben
|
|
Untertitel: Was soll Schule Ihrer Meinung nach leisten, was muss im Vordergrund stehen ? |
|||||
|
Diese Frage(n) steht (stehen) an einem Elternabend im Kindergarten im Vorfeld der Einschulung im Vordergrund. Dazu äußern die einschulenden Eltern ihre Meinungen, Erwartungen. Diese werden gesammelt und diskutiert, kommentiert. Insgesamt ergeben sich so Vereinbarungen zwischen Schule und Elternhaus, die in den vier Jahren der Grundschule Eltern und Lehrer begleiten sollen. |
|||||
|
> Mein Kind soll außer Rechnen, Schreiben und Lesen auch lernen anderen Menschen entgegenzukommen,zuhören und gewisse Dinge ruhiger anzugehen und die Ausdauer, um etwas zu lernen. |
|
> Ich erwarte vom 1. und 2 Schuljahr, dass mein Kind mit Englisch nicht so weit sein soll wie mit anderen Fächern. |
|
> Keine Waldorfschule! |
|
> Dass mein Kind nach dem 4. Schuljahr die Qualifikation zur weiteren Stufe hat, sprich 5. Schuljahr. |
|
> Die Erkenntnis, dass in der heutigen Welt Wissen und Bildung eine Grundvoraussetzung für ein gutes Leben ist. |
|
> Hausaufgaben nachvollziehbar; Hausaufgaben überprüfen. |
|
> Bessere Zusammenarbeit mit den Eltern. |
||
|
> Gutes Vertrauensverhältnis zum Lehrer. |
||
|
> Ruhe und Disziplin in der Klasse. |
||
|
> Kein zu früher Leistungsdruck; Spaß am Lernen haben; nicht zu viele Lehränderungen / Experimente. |
||
|
> Das Gewicht der Schultasche möglichst gering zu halten. |
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||